Vorbilder für gute Datengrafiken

Die besten Datengrafiken der Welt haben im Augenblick die amerikanischen Eliteblätter New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post. Schnörkellos, frei von grafischem Firlefanz und informationsdicht.

The Washington Post and The Wall Street Journal

Nah dran ist die Welt am Sonntag. Nur die alternierenden Hintergrundfarben sind Quark. Sie verändern den Kontrast und damit die Botschaft. Was ist die Botschaft? Ist es in den hellen Bereichen schöner? Mache ich was falsch, wenn ich aus dem Hellen ins Dunkle komme?

Welt am Sonntag

Dennoch: Danke WAMS! Die meisten anderen finde ich sowieso zum Heulen.

Ein Kommentar zu “Vorbilder für gute Datengrafiken”

  1. Georg Scheibe meint:

    Einspruch Euer Ehren!
    Mit der „schnörkellosen“ Bsp.-Grafik über die ausländischen Studenten habe ich insofern meine kleinen Leseschwierigkeiten, weil die Nennwerte z.T. zu weit von der Balkenfront entfernt stehen. Mein Auge muss unnötig zwischen den Zahlen und dem Ende der Balken hin und her wandern. Der Lesefluss gerät ein klein wenig ins Stocken. Nicht unbedingt lesefreundlich!
    Wahrscheinlich nicht der Rede wert, aber wenn ich schon dabei bin Ihnen Contra zu geben: Die Ordinate-Unterteilung beim Nasdaq-Chart ist unglücklich gewählt: Der Wert „150“ ist nix Halbes noch was Ganzes, oder, wer merkt sich schon freiwillig „2150“, warum nicht „2200“ (im 100er‑ oder 200er-Schritten) ?
    Mit besten Grüßen!

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