Selten zum Wohle sind Symbole

Symbole sind schwierig. Meistens geht es schief. Warum? Manche müssen neu gelernt werden. Das dauert länger, als etwas zu lesen, das man schon kennt – ein Wort zum Beispiel.

Schlechte Symbole machen einen traurig. Der Pfeil da steht am schönen Fluss Saône, im schönen Burgund:

Soll man dem Pfeil nachfahren?
Muss man dem Pfeil nachfahren?
Darf man es, wenn man vorsichtig ist?

Und hier aus dem Spiegel – auweia:


Quelle: Der Spiegel, Nr. 29/2008, 21.07.2008, Seite 65

Auweia weil: Bei ihrer Flagge sind die Amerikaner streng. Zum Beispiel: Wer Präsident werden will, muss sie am Revers haben. Immer. Ich glaube nicht, dass die Reporter vom Spiegel noch in die USA dürfen.

Auch unsere Flagge sieht unverschrumpft und unverdehnt am schönsten aus.

Und das da:


Quelle: Wirtschaftswoche, Nr. 27, 30.06.2008, Seite 104

Immer, wenn wir drei Sterne sehen, heißt das jetzt: der kommt bald in den Dax. Ein Stern heißt: eher nicht. Meint die Wirtschaftswoche. Ich weiß nicht. Ob sich das so durchsetzt?

Daher finde ich, für die meisten Symbole gilt: Einfahrt verboten.