Gute Nachrichten aus der Wall Street

Das Wall Street Journal (23.10.2008) macht es richtig. Nichts abgeschnitten. Die Royal Bank of Scotland verliert. Fast 14 %. Das sieht man. Die Katastrophe so lang, wie die Spalte breit ist.

Ganz anders hier: Bei der Süddeutschen Zeitung (23.10.2008) verzittern von 50 Stoxx-Balken 29 im Pixel-Nebel.

Denn: Für nervöse Anleger schneidet die Süddeutsche alles über 5 % grundsätzlich ab. Natürlich auch die 15,25 %, die Repsol verloren hat.

Liebe SZ, jetzt habt Ihr doch so schöne Grafische Tabellen. Warum macht Ihr das?

Ein Kommentar zu “Gute Nachrichten aus der Wall Street”

  1. Bauer der Wolf meint:

    Die graphische Darstellung der prozentualen Zu‑ bzw. Abnahme von Aktienkursen ist in der Tat ein Thema.

    Dein Beispiel ist einleuchtend und sofort verständlich.

    Andererseits hat die SZ in der Finanzgemeinde keine wichtige Stellung.

    Aus meiner Sicht haben für den international orientierten Anleger die Financial Times und das Wall Street Journal die überragende Bedeutung und zwar jeweils die Orginalblätter jeweils aus London bzw New York.

    In Deutschland folgen dann die FAZ und das Handelsblatt.

    In diesem Bereich der graphischen Darstellung gibt es riesige Verbesserungsmöglichkeiten. Eins sollte man nicht vergessen: Die wirtschaftliche Verflechtung der Unternehmen mit den Verlagen ist enorm. So ist der Wunsch nach wahrhaftiger Darstellung nicht so ausgeprägt. Wer will schon seine Kunden verärgern.

    machs gut

    Bauer der Wolf