Ein Buch

Dienstag, 29. September 2015, von Bella

Gebellt wird hier gerade nicht. Mein neues Buch ist daran schuld. Mehr verrate ich noch nicht.

Gleich anders

Freitag, 15. August 2014, von Bella

Schau mal: Nebeneinander? Auseinander? Links Zoll, rechts Zentimeter.

Necklace lengths
Quelle: Katalog Swiss Shop Duty Free, Sommer 2014.

Ganz schön auseinander. Gleiches gehört aber nebeneinander. Gleiches ist hier aber anders. Weil für andere. Engländer und Deutsche. Deswegen doch auseinander. Gut.

Uninformiert

Mittwoch, 30. Juli 2014, von Bella

Noch mal Flughafen. Wo viel informiert wird.

Informationstafeln am Flughafen Zürich.

Oder auch nicht. Schau mal. Erschien alle paar Sekunden. Wanderte zur Mitte. Verschwand. Hypnotisch.

Informationstafeln am Flughafen Zürich: "no information".

Mehr für die Katz geht nicht.

Drei Mann lang

Dienstag, 15. Juli 2014, von Bella

Hat mir ein Freund geschickt: Aus London. Vom Flughafen. Sagt, wie lang du warten musst. An der Sicherheitskontrolle. Schau mal.

How busy is security? London Heathrow, Terminal 5.
London Heathrow, Terminal 5.

South oder North ist gerade gleich lang. Wie lang sind drei Männeken? Weiß man nicht. Trotzdem weiß man mehr als ohne. Gut. Mit Minuten wär’s noch besser.

Titel, los!

Montag, 30. Juni 2014, von Bella

In der Financial Times ist Börse auch lustig. Wegen der Titel. Am lustigsten ist gar kein Titel. Schau mal. Ein Do-it-yourself-Chart: Du musst dir selbst ausdenken, was es sagen soll. Vielleicht, dass die Indian Equities insgesamt um 20 % (= (24–20)/20) gestiegen sind? Oder vielleicht, dass die Indian Equities zuletzt um 10 % (= (24–22)/22) gestiegen sind?

Quelle: Financial Times vom 16.05.2014.
Quelle: Financial Times vom 16.05.2014.

Auch lustig: Titel drunter, dann die 10 % suchen.

Quelle: Financial Times vom 16.05.2014, Seite 1.
Quelle: Financial Times vom 16.05.2014, Seite 1.

Beschriftung im Bild wäre klasse. Zum Beispiel mit einem Pfeil. Lustig ist: wenn der immer an die falsche Stelle zeigt. Weil er kein Pfeil ist, sondern ein Vorzeichen.

Quelle: Financial Times vom 16.05.2014, Seite 21.
Quelle: Financial Times vom 16.05.2014, Seite 21.

Sehr lustig auch: so skalieren und beschriften, dass plus 1,57 und minus 22,50 so ähnlich ausschauen. Besonders lustig: Veränderung mal relativ, mal absolut in derselben Zeitung. Obwohl doch Preisentwicklungen verglichen werden sollen. Und das macht man relativ.

Quelle: Financial Times vom 16.05.2014.
Quelle: Financial Times vom 16.05.2014.

Aschenblödel

Sonntag, 15. Juni 2014, von Bella

Ich hab mal wieder nachgesehen. Bei der SZ im Börsenteil. Der ist lustig. Schon ziemlich lange. Und immer wieder. Schau mal.


Quelle: SZ vom 15.05.2014. Klick zum Vergrößern: von MDax bzw. von TecDax

Aurubis ist 3,43 nach oben. Und Leoni 4,02. Ein Unterschied von 17 %. Der Balken für Leoni ist aber 58 % länger.

Es geht noch lustiger. Freenet ist 5,35 nach unten. Leoni ist 25 % kleiner. Aber der Balken dafür 12 % länger. So ein Spaß.

Der Spaß kommt vom Abschneiden. Und Asche-dran-kleben. Mal bei 4. Mal bei 11.

Die Sparkasse kann es besser.

Sprudel

Freitag, 30. Mai 2014, von Bella

Es gibt ein neues Heft. Für Wirtschaft und so. BILANZ. Da war dieser Sprudel drin. Schau mal.

Profitabilität der Geschäftsfelder von Thyssen-Krupp. Quelle: Bilanz, Mai 2014, Seite 14.
Quelle: Bilanz, Mai 2014, Seite 14.

Hingeguckt hab ich. Ziemlich gern. Bunt schaut man an. Gelesen hab ich es nicht so gern. Schau mal. Hin und her. Zwischen Zahl und Zahl, Farbe und Legende, Zahl und Überschrift, Überschrift und Überschrift. Anstrengend.


Quelle: ich, mit Pfotenscan für mein Personal Eyetracking.

Vielleicht ist Wirtschaft anstrengend, wenn es lustig sein muss? Und wäre lustiger, wenn es nicht so anstrengend ist?

Klasse, Sparkasse!

Donnerstag, 15. Mai 2014, von Bella

Er musste Geld holen. Für mein Futter. Ich hab‘ draußen gewartet. Und ins Schaufenster geschaut. Da hatten die Häuser drin. Und Wohnungen. Und Börse. Schau mal.

Aushang DAX Performance-Index, gesehen bei der Sparkasse Nürnberg, Äußere Sulzbacher Straße.Gesehen bei der Sparkasse Nürnberg, Äußere Sulzbacher Straße.

Malt die Sparkasse als Grafische Tabelle. Klasse!

Kopfschmerzen

Mittwoch, 30. April 2014, von Bella

Du darfst Säulen nicht die Füße abschneiden. Auf den Kopf hauen auch nicht. Schau mal.

Proportions of Youngsters with Accidents During Their First Year of Driving. Quelle: Hans Zeisel, Say it with figures, New York u. a. 1985, Seite 128.
Quelle: Hans Zeisel, Say it with figures, New York u. a. 1985, Seite 128.

Sollte eine Füllsäule werden. So ist es nur lustig. Hat Hans gemalt. Sein Buch ist toll. Seine Grafiken nicht so. Eigentlich soll ich 5 Prozent und 8 Prozent verstehen. Hab stattdessen über den Quetschkopf nachgedacht.

Kleiner Unterschied zu klein

Dienstag, 15. April 2014, von Bella

Symbole sind schwierig. Manche Symbole versteht man nur, wenn sie nebeneinander stehen. Schau mal.


Quelle: alles meine Bilder. Orangerie, Paris.

Ich dachte, da bin ich richtig. Weil: Da geht es zu den Mädchen. Ging es nicht.

Anscheinend war nicht nur ich falsch. Schau noch mal.

Des Kaisers neue Grafik

Sonntag, 30. März 2014, von Bella

Heute gibt es mehr Kaiserschnitte als früher. Viel mehr. Sagt die SZ. Weil ältere Akademikerinnen nicht leiden wollen. Weil Eltern es lustig finden, wenn der Geburtstag der 12.12.12 ist. Und wegen so Sachen. Das ist schlecht, sagt die SZ. Weil das Gehirn noch nicht fertig ist. Schau mal.


Quelle: Süddeutsche Zeitung, 17.03.2014, Seite 16 (online). Habe ich zu einem Stück zusammengesetzt.

Besonders wenige Geburten bekommen einen besonders großen Kreis. Der ist dann rot. Das soll heißen: schlecht, weil weniger Kinder an diesen Tagen auf die Welt kommen, als die Natur will. Besonders viele Geburten bekommen einen besonders großen Kreis. Der ist dann blau. Das soll heißen: schlecht, weil mehr Kinder an diesen Tagen auf die Welt kommen, als die Natur es will.

Kleiner Kreis für wenig, großer Kreis für viel, so hätte ich’s schneller verstanden.

Hüpfen im Huckepack

Samstag, 15. März 2014, von Bella

Vorvorletztes Mal: Stauchbalken und Hüpfsäulen. Vorletztes Mal: entstauchte Balken. Dieses Mal: enthüpfte Säulen. So sind die Daten. Von 2004 bis 2013: Geld für Software-Firmen, die gerade anfangen. Von Firmen, die schon Geld haben.

Zeitreihen, logarithmisch skaliert.
Redesign: ich. Daten der Hüpfsäulen vom vorvorletzten Mal, logarithmisch skaliert.

Die Angels geben nicht so viel Geld. Aber davon immer mehr. 2013 zehnmal so viel wie 2004. Die anderen beiden geben mal mehr, mal weniger. Kann man lange angucken. Und drüber nachdenken.

So hat es der Economist gemalt:

Hard sell: Capital invested in startup IT companies. Quelle: The Economist, Special Report „Tech Startups“, 18.01.2014, Seite 3.
Quelle: vom vorletzten Mal. The Economist, Special Report „Tech Startups“, 18.01.2014, Seite 5.

Kann man auch lange angucken. Und drüber nachdenken. Kommt aber nichts raus dabei. Wegen der Hüpfsäulen. Wenn die gelben hüpfen, hüpfen die braunen mit. Ob sie wirklich hüpfen oder nicht. Ob sie wirklich hüpfen, sieht man aber nicht.

Dumm-Chart

Freitag, 28. Februar 2014, von Bella

Neulich gelesen. In der Welt. Die macht ihren Lesern Angst. Mit einem Doom Chart. Das ist eine Grafik des Untergangs. Der Aktien. Wie 1929.

Eine denkwürdige Parallele: Ähnlichkeiten vor dem großen Crash von 1929 und heute sind frappierend. Dow Jones in Punkten. Quelle: welt.de, 18.02.2014.
Quelle: welt.de, 18.02.2014.

Die Welt meint: Da wäre eine Parallele. Weil sie falsch skaliert. Aber: Schau mal die Achsen. Links 200 bis 350. Plus 75 Prozent. Rechts 13.000 bis 16.000. Plus 23 Prozent. Das ist gemein. Oder blöd. Oder beides.

So sieht es richtig skaliert aus.

Vergleichbar skalierte Zeitreihen in DeltaMaster.
Quelle: DeltaMaster, vergleichbare Skalierung.

So geht’s auch. Beide Zeiträume übereinander. Am Anfang beide 100. Auch gut. Sieht man aber die Werte nicht mehr.

Normierte Zeitreihen in DeltaMaster.
Quelle: DeltaMaster, normierte Zeitreihe.

Entschrumpfentdehnt

Samstag, 15. Februar 2014, von Bella

Ich hab gesagt: Ich mal das noch mal. Jetzt schau.


Redesign: ich.

Geht doch. Beim Economist sah’s so aus:

Startup your engines: Total follow-on funding for alumni from top accelerators. Quelle: The Economist, Special Report „Tech Startups“, 18.01.2014, Seite 5.
Quelle: vom letzten Mal. The Economist, Special Report „Tech Startups“, 18.01.2014, Seite 5.

Ich hab versprochen: Ich probier’s mit Punktbalken. Und logarithmisch. Jetzt schau noch mal:


Auch von mir.

Schau mal die Abstände: Die sind gleich zwischen Y Combinator, Techstars und AngelPad. Weil: Y Combinator ist vier Mal so groß wie Techstars. Und Techstars ist vier Mal so groß wie AngelPad. Klasse.

Lustig, oder? In derselben Liste 2 Milliarden und 2 Millionen. Punktbalken logarithmisch halten das aus.

Econo-Mist

Donnerstag, 30. Januar 2014, von Bella

Einer meiner Vorsätze für 2014: Ich bleib dogmatisch. Weil Daten grausam sind. Schau mal.

Startup your engines: Total follow-on funding for alumni from top accelerators. Quelle: The Economist, Special Report „Tech Startups“, 18.01.2014, Seite 5.
Quelle: The Economist, Special Report „Tech Startups“, 18.01.2014, Seite 5.

Zwei Werte waren zu groß. Die Balken zu lang. Die Seite zu schmal. Schnipp-Schnapp. Die zwei Stauchbalken zusammen sind 2 Milliarden. Die acht anderen 300 Millionen. Frech, wie der Economist den Y Combinator schrumpft. Und die TechStars werden schrumpfgedehnt: zu groß für Y Combinator, zu klein für AngelPad.

Hard sell: Capital invested in startup IT companies. Quelle: The Economist, Special Report „Tech Startups“, 18.01.2014, Seite 3.
Quelle: auch da, Seite 3.

Zwei Seiten vorher: Hüpfsäulen. Hier fänd ich Schnipp-Schnapp gut. Wenn die Early-stagers hüpfen, hüpfen die Later-stagers mit. Auch wenn sie die Ruhe selbst sind.

Dogmatisch hätte es besser geklappt: mit Punktbalken und Linien. Beide logarithmisch. Ich mal noch mal. Und zeig’s Dir dann. Freu Dich schon.